Zeitvorteil von über 40 Prozent

P1030660Best-Practice-Beispiel für eine Neugebietserschließung

Auf den ersten Blick eine Routine-Baustelle. Auf den zweiten Blick ein echtes Vorzeige-Beispiel in Sachen Digitalisierung und Automatisierung. Denn bei seiner jüngsten Neubaugebiets-Erschließung im oberbayrischen Oberdolling konnte Junior-Chef Maximilian Zehentbauer dank Einsatz innovativer Tiefbautechnologie die kompletten Kanalbauarbeiten mit nur einem Mann abwickeln und dabei rund 40 Prozent Zeitvorsprung rausholen. Am meisten begeistert Junior-Chef Maximilian Zehentbauer der neue MTS-Tiltrotator.

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„Das ist echt ein Wahnnsinns-Gerät und beispielsweise beim Nachbau des Kanalgrabens für mich schon jetzt nicht mehr wegzudenken. Die Arbeitserleichterung ist enorm: Du brauchst nicht mehr ständig mit dem Bagger rangieren, sondern kannst alles von einem Standpunkt aus erledigen – einfach dadurch, dass du dein Anbaugerät jetzt nicht mehr nur um 360 Grad drehen, sondern es auch gleichzeitig tilten kannst“, erklärt Zehentbauer.

Einfach loslegen

Auch das MTS-NAVI würde enorme Effizienzvorteile bringen: „Denn beim Einsatz der 3D-Baggersteuerung sind die Vermessungsarbeiten schon vor Baubeginn abgeschlossen und die Absteckarbeiten entfallen. Sprich: Du schnappst dir deinen Bagger und kannst sofort loslegen. Noch ein Vorteil: Aufund Abtrag sowie der Straßen- und Kanalaushub lassen sich dank satellitengestützter Führungsvorgaben auf Anhieb profilgerecht ausführen. Damit entfällt der Mann im Graben und der Aufwand fürs Nachprofilieren. Auch Einmessarbeiten von Abzweigungen und Kanalleitungen können direkt vom Bagger aus erledigt werden, ebenso das Aufmaß von Auf- und Abtrag.

Mehr Sicherheit und Leistung

Von den Möglichkeiten der erstmals getesteten Bodenverbesserung ist Zehentbauer ebenfalls beeindruckt. Es sei jedoch sinnvoll, die Rahmenbedingungen vorab immer sauber durchzukalkulieren. Das perfekt aufeinander abgestimmte Zusammenspiel von Bindemittelstreuer, Schaufelseparator und Anbauverdichter unterstützte seinen Bautrupp bei der Rückverfüllung und Verdichtung von Gräben. Auch hier entfiel die stets gefährdende und emissionsbelastete Arbeit im Graben komplett, während sich die Leistung maßgeblich erhöhte, was sich wiederum positiv auf den Baufortschritt auswirkte. „Und die Verdichtungsleistung von MTS-Anbauverdichtern ist wirklich gigantisch“, findet der engagierte Junior-Chef. „Ich kann locker 1 m Schütthöhe in einem Arbeitsgang verdichten. Mich wundert es darum nicht, dass dieses Anbaugerät als „Ferrari unter den Anbauverdichtern“ gehandelt wird.“ So hat er mittlerweile auch seinen zweiten Bautrupp mit einem Anbauverdichter ausgestattet und lässt aktuell einen zweiten Bagger für den 3D-Einsatz vorrüsten. Konkret in Planung: der Kauf des auf dieser Baustelle testweise zugemieteten MTS-Tiltrotators. (11.07.2017)

 

STATEMENT

Unser bestes Mittel gegen Fachkräftemangel heißt Automatisierung
In Zeiten, in denen Fachkräfte echte Mangelware sind, gewinnt die Automatisierung von Baustellen eine zusätzliche Bedeutung. Sie verhilft uns nicht nur zu einem klaren Zeitvorteil. Sie erlaubt uns auch, Baustellen mit weniger Fachpersonal abzuwickeln als bisher. Ein weiterer Vorteil: die hohe Attraktivität, die moderne Technologien auf Nachwuchskräfte ausüben. Das macht neue Köpfe neugierig und bindet langjährige Mitarbeiter an unser Unternehmen.

Maximilian Zehentbauer,
Junior-Chef, Zehentbauer GmbH